Bildungsinternet

Erhebliche Entlastungen in der Aufsichtspflicht

Mit dem „Bildungsinternet“ möchten wir Ihnen wichtige Aspekte einer modernen Internetnutzung näher bringen. Das Informationszeitalter eröffnet für uns alle neue Spannungsfelder. Auf der einen Seite stehen die Forderungen nach der Freiheit im Internet ohne Zensur und Informationsentzug. Auf der anderen Seite stehen die Herausforderungen im Bereich Datenschutz, um zum Beispiel das informationelle Selbstbestimmungsrecht der Schüler und Lehrkräfte zu schützen. Die lebenslange Totalüberwachung durch Internetanwendungen darf nicht während der Unterrichtszeit ihren Anfang finden.

Schüler aber auch Lehrkräfte haben ein Recht darauf geschützt zu werden, auch wenn in anderen gesellschaftlichen Bereichen und insbesondere zu Hause noch erhebliche Defizite bestehen. Gerade deshalb kommt es darauf an, dass Schulen eine Vorbildfunktion übernehmen.

Immer mehr Akteure im Bildungsbereich sagen daher:
"Meine Formel Bildungsinternet" ist: Internet minus gesetzlich verbotene Inhalte minus pädagogisch bedenkliche Inhalte minus Unterricht störende Inhalte plus Datenschutz plus Datensicherheit = Bildungsinternet

Schule Digital

Ein sicherer Ort zum Lernen!?

Software, Apps und ähnliche unterrichtsbegleitende Medien bieten Lehrplan konforme Inhalte, wenn sie von Fachverlagen und PädagogInnen konzipiert wurden. Lehrkräfte können davon ausgehen, dass solche medialen Inhalte uneingeschränkt sicher für den Unterricht nutzbar sind. In dieser digitalen Werkzeugpalette darf das Internet als inhaltlich und methodisch wertvolle Komponente nicht vernachlässigt werden. In diesem Zusammenhang sprechen wir vom sogenannten Bildungsinternet. Allerdings können Internetinhalte im Gegensatz zu geprüfter Software und geprüften Apps auch aus fachlich zweifelhaften Quellen stammen beziehungsweise mit unterrichtsstörenden Faktoren vermischt sein. Dadurch entsteht für Kinder und Jugendliche bei der Internetrecherche ein unsicherer Lernort, der vom Bildungsinternet grundsätzlich unterschieden werden muss. Diesen unsicheren Lernort vergleichen wir mit dem dunklen Wald, den Rotkäppchen auf dem Weg zur Großmutter durchquert.

Sichere und unsicher Lernorte im Unterrichtsalltag

 

neolern stellt sich vor

Wir von neolern sind in der bildungsorientierten Medienbranche zu Hause. Wir entwickeln Produkte, wie beispielsweise das Magazin DIGITAL LERNEN. Neben damit verbundenen Beratungs- und Analyseaufgaben unterstützen wir unsere Kunden mit Kommunikationsdienstleistungen.

Haben Sie gewusst?

des Datenverkehrs
im Internet ist Pornografie

der Porno-Daten werden
zwischen 9 und 17 Uhr
abgerufen

 

Auch während der Unterrichtszeit in der Schule

 


"Google.de" erzielt aktuell (Stand 8.12.2014)

• 1,8 Milliarden Treffer mit "Sex"
• 200 Millionen Treffer mit "Porno"
weitere Suchbegriffe erhöhen die Anzahl der angezeigten Pornos

Schon mal gehört?

"Eine Filterliste für Schulen ist ausreichend, wenn die bekanntesten 20 Pornos gesperrt werden können."
(Akteur aus dem Bereich Schule, Name d. Red. bekannt)

"Wenn Schüler in der Schule zufällig oder gezielt eine Pornoseite aufrufen, ist das nicht so schlimm. Außerhalb der Schule können wir das auch nicht verhindern."
(Akteur aus dem Bereich Schule, Name d. Red. bekannt)

Fachleute sind sich nicht einig, aber:

Die Mehrzahl von Eltern und Pädagogen befürchten negative Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche, weil pornografische Darstellungen ihre Einstellung zur Sexualität und zum partnerschaftlichen Umgang und ihre Normvorstellungen bezüglich weiblicher und männlicher Attraktivität und befriedigendem Sexualverhalten manipulieren.

Web-Manager für Lehrkräfte

Sie entscheiden über das Internetangebot Ihrer Lerngruppe

Wie Sie den Web-Manager bedienen können, erfahren Sie in einer Reihe von kurzen Erklärvideos. Teilen Sie diese Erklärvideos mit allen Lehrkräften an Ihrer Schule. 

                           

Web-Manager für Lehrkräfte (1/6)
Internetschutz-Konfigurator (2/6)
Dynamische Lerngruppen (3/6)
Zugang und Schutzniveau regulieren (4/6)
Webseiten freigeben und sperren (5/6)
Webseiten testen (6/6)

Wirksame Internetfilterung

99% statt 15% Schutz für mein Bildungsinternet

Einfache Filterlisten bieten nur 15% Schutz. Erfahren Sie im Erklärvideo "Wirksame Internetfilterung", warum Lehrkräfte wie Uwe Specht sich für 99% Schutz entscheiden. Mein Bildungsinternet gestalte ich mit dem TIME for kids Schulfilter Plus. Teilen Sie dieses Erklärvideo mit allen Lehrkräften an Ihrer Schule. 

                               

Wirksame Internetfilterung

Eine empirischen Analyse (Auszüge)

Hat Ihre Schule eine Filterlösung?

Im Vergleich zu jenen Schulen, die auf jegliche Filterlösung verzichten, zeigen Schulen die Filterlösungen einsetzen, dass sie sich ihrer Verantwortung bewusst sind.
Eine empirische Analyse der neolern GmbH zum Thema „Wirksame Internetfilterung“ kommt zu dem Ergebnis, dass die von ihr untersuchten einfachen und quasi kostenfreien Filterlisten mit den rasanten Entwicklungen im Internet jedoch kaum mithalten können.

 

Pornografie als beispielhafte Kategorie

Fast die Hälfte aller 11- bis 13-jährigen Kinder hat bereits pornografische Bilder oder Filme gesehen – im Internet oder auf dem Handy.
35 % des Datenverkehrs entfallen auf pornografische Angebote. 70 % dieser Angebote werden zwischen 9 und 17 Uhr abgerufen (Unterrichtszeit!). Wirksamer technischer Jugendschutz hilft, solche Angebote während der Schulzeit unzugänglich zu machen. 

Wenn Eltern Fragen stellen

Was wollen Sie in Ihrer Rolle als Schulleitung, Lehrkraft, Elternsprecher oder Akteur in der Lehrerfortbildung und der IT-Beratung für Schulen Eltern sagen, wenn sie nach dem Schutz der Schüler vor Pornografie, Gewaltbildern der IS oder nach der Reduzierung bestimmter Angebote als Beitrag zur Suchtprävention fragen? Wissen Sie, ob der technische Jugendschutz in Ihrem Verantwortungsbereich dem Stand der Technik entspricht?


Wir bieten Ihnen Testverfahren und Fachvorträge, um den technischen Jugendschutz in Ihrem Verantwortungsbereich nach dem Stand der Technik zu prüfen.
Mehr Informationen hier.

Zwischen 2007 und 2013 gab es täglich ca. 1.300 neue Domains mit pornografischen Inhalten.
Quelle:www.netzwelt.de  www.safefamilies.org  www.familysafemedia.com
Zugriffsdatum 03.02.2015

Was sind „Filterlisten“?

Filterlisten sind Bestandteil von Filterlösungen, die in deutschen Schulen weit verbreitet sind. Sie enthalten IPs, Domains und URLs, deren Inhalte von den jeweiligen Listenbetreibern kategorisiert werden. Nur ein Teil dieser Kategorien ist für die Realisierung des gesetzlichen Jugendschutzes relevant.

 

Anbieter der untersuchten Filterlisten

   •  MESD Blacklist
       (Multnomah Education Service District)
   •  Shallalist (Shalla Secure Service)
   •  Blacklist UT1 (Université Toulouse)
   •  URLBlacklist (URLBlacklist.com)

 

Untersuchte Fragen je Filterliste

    •  Gesamtzahl und Anzahl der
        Einträge je Kategorie
    •  Gesamtzahl der Einträge ohne
        Doppelungen
    •  Anzahl der sperrbaren Einträge
    •  Aktualisierungsrate 

Anzahl der aufrufbaren Einträge in der Kategorie Pornografie

Das Schaubild zeigt mit dem oberen roten Kasten die Anzahl von 7 Millionen Domains mit pornografischen Inhalten im Jahr 2013, die auch im Jahre 2016 nur zu einem kleinen Teil von den Filter­listen der untersuchten Anbieter erfasst sind. 

Domains enthalten jeweils eine große Anzahl URLs wie die Suchmaschine „Google.de“ zeigt. „Google.de“ erzielt am 8.12.2014 über 200 Millionen Treffer beim Suchbegriff „Porno“.
Die Anzahl der sperrbaren Einträge je Filterliste der untersuchten Anbieter liegt zwischen 300.000 und 900.000 pornografischen Inhalten in Form von IPs, Domains und URLs.
 
Diese Anbieter können deshalb nur einen sehr eingeschränkten  Beitrag zum Schutz vor Pornografie bei der Internetnutzung in den Schulen leisten.
Es bleibt eine Lücke von über 6 Millionen pornografischen Inhalten in Form von Domains bzw. eine Vielzahl von Millionen URLs, die die untersuchten Anbieter von Filterlisten nicht erfassen. Diese pornografischen Inhalte sind für Schüler in all den Schulen aufrufbar, die nur die untersuchten Filterlisten einsetzen.

2013 gab es bereits 7 Millionen Domains mit pornografischen Inhalten
Quelle: Studie „Wirksame Internetfilterung“ (2015), neolern GmbH, fachliche Beratung Prof. Dr. Barbara Wiesner, Professorin für Informatik i.R., TH Brandenburg Vgl. www.bildungs-internet.de

 

Schlussfolgerung

Die untersuchten einfachen und quasi kostenfreien Filter­listen, die Bestandteil von weit verbreiteten Filterlösungen zur Durchsetzung des Kinder- und Jugendschutzes im Internet an deutschen Schulen sind, können mit den rasanten Entwicklungen im Internet kaum mithalten. Die empirische Analyse legt den Schluss nahe, dass bei Filter­lösungen, die ausschließlich auf den hier analysierten Filterlisten basieren, ein erheblicher Bedarf an Verbesserungen besteht. Wie soll eine Filterung den gesetzlichen Jugendschutz erfüllen, wenn sie nur einen Bruchteil der pornografischen Inhalte sperren kann?

 

 

Sichere Bildersuche

Sichere Suche bei Vorschaubildern in Suchmaschinen

Erfahren Sie im Erklärvideo „Sichere Bildersuche“ warum auch Bilder in Suchmaschinen gesperrt werden sollten und wie Sie dabei der TIME for kids Schulfilter Plus unterstützt. Teilen Sie dieses Erklärvideo mit allen Lehrkräften an Ihrer Schule.

Drei-Säulen-Modell

des Kinder- und Jugendschutzes im Internet

 Gesetzlicher Jugendschutz –
insbesondere Jugendmedienschutzgesetze

Relevante Gesetze des Jugendmedienschutzes:

• Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV)
• Jugenschutzgesetz (JuSchG)
• Strafgesetzbuch (StGB)
• Ordnungswidrigkeiten-Gesetz (OwiG)

Ist Ihre Schule sicher?

  • 1. Bilder in Suchmaschinen

    Mit dem ersten Test können Sie Ihr Schulnetzwerk eigenständig auf die Erreichbarkeit von unangemessenen Vorschaubildern bei der Online-Suche testen. Dabei wird visualisiert, welchen Inhalten Kinder und Jugendliche bei der Nutzung von Suchmaschinen auf PCs, Tablets und Laptops ausgesetzt werden können.

  • 2. Filterung von Internetseiten

    Der zweite Test stellt Schulen, Schulträgern und Akteuren der Lehrerfortbildung ein Testprogramm im Rahmen eines Fachvortrags zum Thema "Wirksame Internetfilterung" zur Verfügung. Das Testprogramm prüft beispielhaft, ob die bestehende Filtersoftware jugendschutzrelevante und unterrichtsfremde IPs, Domains und URLs sperren kann.

Anfrage zum Schulcomputer-Test unter:
www.neolern.de/schulcomputer-test

Sie erreichen uns unter:
 +49 (0)30 293 69 89 80

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